Penny - Harmónia Kleinhunde Rettung

Name: Penny
Geburtsdatum: August 2014
Rasse: Chihuahua
Geschlecht: weiblich
Größe: 25 cm
Gewicht: 2,08 kg
Fell: weiß-braun, kurz
Kastriert: ja
In der Obhut der Harmónia Kleinhunde Rettung seit: 18.03.2015
Reisefertig: frühestens ab 02.05.2015

Penny wurde von der Stiftung "Az Alapítvány Állatokat Védjük Együtt" ("Stiftung zum gemeinsamen Schutz der Tiere") aus Eger übernommen. Dort wurde sie einfach so von ihrem Besitzer abgegeben. Da die Stiftung fast zeitgleich für drei weitere Chihuahua-Damen bei der Harmónia Kleinhunde Rettug um Hilfe gebeten hatte, wurde auch Penny gleich mit dorthin übergeben.

Zunächst wurde sie dem Tierarzt vorgestellt. Ihr Allgemeinzustand ist gar nicht so schlecht. Bis auf leicht entzündete Ohren, eine leichte Patella-Luxation und fehlenden Impfschutz, scheint alles in Ordnung zu sein. Wir hoffen sehr, dass der Bluttest keine negativen Ergebnisse bringen wird.

Charakterlich lässt sich noch nicht so viel über sie sagen. Die Situation ist für sie noch neu und ungewohnt, sie zeigt sich etwas ängstlich aber lieb. Neigt aber schon dazu, sich schnell aufzuregen. Wahrscheinlich hat sie bisher noch nicht viel kennen gelernt. Nach der 14tägigen Quarantänezeit, wird sie deshalb auch noch ein individuelles Rehabilitations-/Sozialisierungsprogramm durchlaufen, bevor sie dann in ihr neues Zuhause ziehen kann.

Wichtig:
Unsere Chihuahuas wurden in Ungarn aus den übelsten Verhältnissen gerettet - in den meisten Fällen aus Vermehrerfarmen. Dort interessiert niemanden der Zustand der Hunde, nur die Masse produzierter Welpen zählt. Die kleinen Körper werden bis auf´s letzte ausgebeutet, es gibt kein richtiges Futter und erst recht keine medizinische Versorgung, an Sozialisierung wird kein Gedanke verschwendet.
Die ungarischen Tierschützer opfern sehr viel Zeit und Geld in die medizinische und soziale Rehabilitation jedes kleinen Tierchens, um ihnen endlich ein schönes Leben zu ermöglichen. Unter Umständen kann es Monate dauern, bevor die Fellnäschen in die Vermittlung kommen. Trotz all diesen Bemühungen sollte den Adoptanten aber bewusst sein, dass das schlimme Vorleben seines neuen Familienmitglieds jederzeit neue gesundheitliche Probleme nach sich ziehen kann.