Tierheim Vackoló

Nur wenige Kilometer nördlich des Plattensees liegt eine der ältesten Städte Ungarns - Veszprém - bedeutende Universitätsstadt und beliebtes Fremdenverkehrszentrum. 

Hier ist auch der Tierschutzverein Vackoló ansässig, der aus einem kleinen Team rund um die junge Tierarzthelferin Zsuzsa besteht und sich um verstoßene Hunde kümmert, sie aus der örtlichen Tötungsstation holt oder aus schlechter Haltung befreit.  

Bis 2009 wurden die geretteten Hunde noch in den eigenen Haushalten untergebracht. Ende 2009 konnte ein Grundstück mit Haus und Nebengebäude erworben werden - der Grundstein für die Auffangstation Vackoló - damals mit knapp 50 Hunden. 

Zsuzsas Einsatz bei der Schlammkatastrophe im Oktober 2010 bescherte der zierlichen Tierschützerin mit dem riesigen Kämpferherz viel Bewunderung und Unterstützung durch ungarische und ausländische Tierfreunde. Die plötzliche Bekanntheit führte jedoch auch dazu, dass Fund- und Abgabetiere - auch weit über die Grenzen von Veszprém hinaus - bei Zsuzsa landeten.  

Selbst von Behörden beschlagnahmte Tiere werden nun bei ihr abgegeben. Trauriger Höhepunkt war die Übernahme von 18 schwerst vernachlässigten Hunden aus einem Messie-Haus im April 2011. Heute betreuen Zsuzsa und ihr Freund Gabór täglich durchschnittlich 150 Hunde - ohne Hilfe von außen nicht mehr realisierbar...