Tierheim

2009

Bis 2009 versorgte Zsuzsa einige Hunde in ihrem kleinen Haus in der Stadt. Doch die Zahl der Hunde stieg und damit auch die Beschwerden der Nachbarn. Schließlich bekam sie die Chance, für kleines Geld ein Grundstück außerhalb der Stadt zu kaufen. Auch wenn das kleine Häuschen ziemlich marode war und das Grundstück nahezu brach lag, wagte Zsuzsa diesen Schritt - raus aus der Zivilisation.

Die Auffangstation Vackoló war geboren...
 

Lageplan von Zsuzsas Grundstück

Das Grundstück liegt inmitten von Feldern und Obstplantagen. Zsuzsa hat nur eine direkte Nachbarin, die ihr, wie sich später noch zeigen wird, das Leben sehr schwer machen wird.

Einen Wasseranschluß gibt es keinen, die Zäune verdienen ihren Namen nicht, der alte Schuppen ist eigentlich nicht nutzbar und das Wohnhaus eine Katastrophe.

Trotzdem gehen Zsuzsa und ihre Freunde tatkräftig an die Arbeit... 

 
 
 

Im ersten Schritt wird eine Zwingeranlage gebaut und ein kleines Holzhäuschen soll als Lager dienen.

 
 
 

Mai 2010

 

Bei unserem ersten Besuch im Mai 2010 ist die Zwingeranlage bereits voll belegt. Zsuzsa beherbergt zu diesem Zeitpunkt ca. 50 Hunde, 20 eigene bzw. aufgrund von Krankheiten/Behinderungen oder des Alters unvermittelbare Hunde und 30, für die sie ein neues Zuhause sucht.

 

Die Zwingeranlage und der alte Schuppen

 
 
 

Das Lagerhäuschen und das Wohnhaus auf dem vorderen Grundstück (1)

 
 
 

Zsuzsas eigene Hunde und die alten, kleinen und jungen Hunde können sich frei auf dem vorderen Grundstück (1) und im Haus bewegen. Der Zaun ist allerdings so schrottreif, dass Zsuzsa und Gabor immer wieder Stellen "flicken" müssen, damit die Hunde nicht entwischen können. Das ganze sieht nicht nur übel aus, sondern birgt auch erhebliche Verletzungsrisiken.  

 
 
 

September 2010

Das immer schlechter werdende Wetter verschlechtert die Situation zunehmend. Überall ist es matschig, hier etwas sauber zu halten wird unmöglich. Überall muss gegen die Nässe improvisiert werden. Ohne Gummistiefel geht gar nichts. Doch die Hunde fühlen sich wohl. Abwechselnd dürfen die "Zwingerhunde" in kleinen Gruppen auf dem mittleren Grundstück (2) rennen und toben.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Und im vorderen Hof (1) buddeln die jungen Hunde, was das Zeug hält...

 
 
 
 

Oktober 2010

 

Im Oktober 2010 dann die Schlammkatastrophe! Auf einen Schlag 9 zum Teil sehr schwer verletzte Hunde. Eine Hündin davon hochschwanger, sie bekommt kurz darauf 6 Babys, die sie aufgrund ihrer Verletzungen nicht ausreichend versorgen kann. Zsuzsa ist Tag und Nacht mit der Versorgung der verletzten Hunde sowie der Aufzucht der Welpen beschäftigt.

Außerdem wird sie durch ihren aufopferungsvollen Einsatz im Schlammgebiet über die Stadtgrenzen hinaus bekannt - was zur Folge hat, dass immer mehr Menschen und auch die Behörden "Fundhunde" zu Zsuzsa bringen. Es wird verdammt eng in der kleinen Auffangstation...

 
 
 

Ein neuer Zaun muss her. Ende Oktober beginnen die Zaunarbeiten am vorderen und mittleren Grundstück.

 
 
 

November 2010

 

Die Baumaßnahmen für den neuen Zaun sind in vollem Gange

 
 
 
 

Dezember 2010

 

Der Zaun rund um das vordere und mittlere Grundstück steht. Vor Kopf fehlt nur noch das Tor.

 

Januar 2011

 

Anfang 2011 zeigt sich die Auffangstation von einer ganz neuen Seite. Das vordere und mittlere Grundstück sind sicher eingezäunt, der vorere Teil mit Sichtschutz verkleidet.

 
 
 

Die Zwingeranlage wurde um drei weitere Zwinger vergrößert und der gesamte vordere und mittlere Grundstücksteil wurde mit einer dicken Kiesschicht ausgelegt - Matsch ade!

 
 
 

 

Auch am und im Schuppen wurde kräftig gearbeitet

 

 
 
 

Der Schuppen von innen und die Rückansicht auf den neuen Zwingerteil

 
 
 

Das hintere Grundstück (3) muss warten, die Gelder reichen nicht, um auch dieses einzuzäunen.

 
 
 
 
 
 

Durch den neuen Zaun wurde viel Platz geschaffen

 
 

Februar 2011

 

Bei unserem Besuch im Februar 2011 konnten wir uns selbst von den Neuerungen in der Auffangstation ein Bild machen. Und die waren dringend nötig, denn mittlerweile sind es schon 100 Hunde, die Zsuzsa und Gabor versorgen.

 
 
 
 
 

April 2011

 

Die Räumung eines Messie-Hauses verschafft Zsuzsa an einem Tag 19 neue Hunde. Alle verwahrlost, krank, unfähig Nahrung aufzunehmen und unsozialisiert. Wieder ist Improvisation gefragt und wieder kämpft Zsuzsa Tag und Nacht um das Überleben der Hunde.

 
 
 
 

Zwei kleine aber wichtige Neuerungen in der Auffangtation: Auf dem vorderen Grundstück wurde neuer Lagerraum am Haus geschaffen und ein kleiner Doppelzwinger aufgestellt.

 
 
 

Juni 2011

 

Die Zahl der Hunde steigt und steigt. Eine Welpenschwemme lässt den Hundebestand mal eben auf 150 steigen...

 
 
 

August 2011

 

Am Schuppen wurden weitere Unterbringungsmöglichkeiten geschaffen. Im linken Teil bekommt der alte Staffordshire Kökeny sein eigenes Reich und nebenan wurde der Zwinger abgedichtet.

 
 
 

Zudem wurde überlegt, wie man die Wasserversorgung im kommenden Winter sichern könne. Der kleine Verschlag an Zsuzsas Haus muss isoliert werden, damit das Wasser im Winter nicht einfriert - einen richtigen Wasseranschluß gibt es immer noch nicht, das Wasser wird, meist unregelmäßig, in Kanistern angeliefert.

 
 
 

November 2011

 

Mit Hilfe unserer großzügigen Spender, konnten wir 2.000 Euro für die Überdachung der alten Zwingeranlage und den Bau eines neuen Zwingers zur Verfügung stellen.

 
 
 
 

Bei Regen läuft das Wasser nun nicht mehr in die Zwinger und es besteht die Möglichkeit, etwas trocken unterzustellen.

 
 
 

Kökeny hat sein neues Reich bezogen. Eine Heizplatte in seiner Hütte wird dafür sorgen, dass der kälteempfindliche Opa den Winter gut übersteht.

 
 
 

Auch eine neue Beleuchtung wurde an mehreren Stellen montiert.

 
 
 

Das Dach des neuen Lagerraums am Haus wurde verlängert, so dass sich nun auch dort die Hunde vor Regen schützen können.

 
 

Das alte Lagerhäuschen wurde umgestellt und das Sperrholz entsorgt. Platz für den neuen Zwinger, den wir durch Spenden finanzieren konnten.

 
 
 

Dezember 2011

 

Im Dezember konnten wir selbst die fertigen Baumaßnahmen bestaunen. Alleine für das Ausladen der Spenden ist der überdachte Bereich vor den Zwingern super, wir können alles trocken und sauber dort ablegen.

 
 
 
 

Auch der neue Zwinger ist nun fertig.

 
 
 
 
 

Neben dem neu gewonnenen Platz konnten wir im Dezember noch ein weiteres Highlight realisieren: Eine Gulaschkanone!

 
 
 

Dank erneuter, großzügiger Spenden konnten wir für 1.000 Euro dieses Schmuckstück erwerben.

 
 
 

Die neue "Küche" wurde auf dem mittleren Grundstück vor dem alten Schuppen eingerichet.

 
 
 

Da freuen sich zwei :-)

 
 
 

März 2012

 

Der Winter ist überstanden, die Vordächer haben einen guten Dienst gegen die kalte Zugluft geleistet und die Gulaschkanone hat sich ebenfalls sehr bewährt.

 
 
 
 

Hinter dem neuen Zwinger wurde durch eine Überdachung ein weiterer Zwinger gewonnen.

 
 
 

Und der Zaun am mittleren Grundstücksteil wurde auch mit einem Sichtschutz versehen.

 
 
 
 
 
 
 

April 2012

 

Der Frühling hält Einzug in der Auffangstation. Zsuzsa hat alles mit Blumen verschönert. Kleiner Aufwand = große Wirkung. Die Auffangstation erscheint einem fast wie eine kleine Oase :-)

 

Außerdem gibt es einen großen Erfolg zu Feiern: Ein Vertrag mit dem riesigen Spar-Markt in Veszprém wurde abgeschlossen. Ab sofort erhält Zsuzsa von dort nicht verkaufte Lebensmittel. Fleisch, Wurst, Käse, Gemüse und Milchprodukte bringen nun regelmäßig Abwechslung in den Speiseplan von Zsuzsas Schützlingen.    

 
 
 
 
 
 
 

August 2012

 

Zwischen der "alten" Zwingeranlage und dem Zaun wurde ein weiterer Zwinger fertig gestellt. Gerade noch pünktlich um einer Shar-Pei-Großfamilie Unterschlupf zu bieten.

 
 
 

September 2012

 

In großen Schritten geht es weiter! Endlich kann das hintere Grundstück (3) eingezäunt werden. Viel Platz, auf dem die Hunde sich so richtig austoben können. Auch an diesen Bauarbeiten konnten wir uns wieder mit einer Spende beteiligen.